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Rettungsanker
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„Mit dem Wissen
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Fragen und Antworten
zum Hypo-Skandal
Hat der Zukunftsfonds
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Aufbruchstimmung am
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Hypo: Die
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HYPO: Wie hoch ist
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Zwischen Schein und
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Der Kärntner
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Das Wunder der Bad
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Kärntens Zukunft
Der Haider war`s!
Zur Diskussion um
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Die Hypo-Wende
Fragen und Antworten
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Kassasturz und
Gedächtnisschwund
Die Zahlenjongleure
Die
Steuerschlupflöcher
Steueroasen als
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Dividende für
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Das faule Obst
Der Jobmotor:
Wertschöpfungsabgabe
Notverstaatlichung
und
Eigenkapitalersatz
Frank Stronachs Werte
"Wir wollen doch alle
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KÄRNTEN NEU
Das Loch Ness
Eine philosophische
Nachlese zum Kelag
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Die Kelag-Dividende
Fakten zum
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End of the game
Steuergerechtigkeit:
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Strompreiserhöhung:
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Wie Kärntens Politik
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Wie viel Europa
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"Das kommt heraus,
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….."
Benzinpreis und
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Das "Haut`s die
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Wasserland Kärnten
Das Strompreisdiktat
2012: Vertrauen und
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Schuldenbremse und
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KABEG: Die politische
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EU-Reform: Neuanfang
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So versteht es jedes
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Der Ausweg aus der
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Das fehlende Augenmaß
der Kabeg
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Josef Ackermann`s
(Alb-)Traum. Ein
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EU-Budget und
Steuergerechtigkeit
Der grüne Riese und
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Ein neuer Weg für die
Zukunft Europas
Ein Vorschlag zur
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Rettungshirn statt
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Zu blöd, zu feig und
zu ahnungslos
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1. Hypo-Prozess
„Man muss nur
irgendwie zuwikommen“
(O-Zitat LH-Stv. Uwe
Scheuch)
"Oh du mein
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KABEG: Der Weg aus
der Krise
Wasserland und
Zukunftsfonds
Gerechtigkeit und
Steuerrecht
Zur Staatenkrise:
Entweder / Oder
Die Wahrheit über die
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Stiftungen und
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HYPO-Rückblick 2010
Das Kärntner
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Das KABEG Desaster
Steuerbetrug und
Verschwendung von
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Kärnten: Showdown
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Mit zweierlei Maß
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Ohne Verantwortung
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Die Folgen der Part
of the Game-Politik
Das Hypo Märchen
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Steuergerechtigkeit
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9 Warum-Fragen zum 1.
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Der Schlüssel zum
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Von Tockern und Fonds
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Der Jobmotor: Wertschöpfungsabgabe

Die EU leidet unter einer historischen Arbeitslosigkeit. Das ist ein sozialer Spreng­stoff, der den Zusammenhalt Europas gefährdet.

Nach der Globalisierung kommt nun eine neue Ära der Arbeitsplatzvernichtung. Ver­antwortlich dafür sind das Internet und die Digitalisierung.

Diese volkswirtschaftlich bedenkliche Entwicklung ist einerseits auf den technologi­schen Fortschritt und andererseits auf einen gravierenden Systemfehler zurückzu­führen. Ersterer ist Teil der menschlichen Erfindungskraft und Letzterer ein Versagen der Politik.

Seit dem Industriezeitalter belastet man den Faktor Arbeit, um die Sozialsysteme zu finanzieren. Ob Lohnnebenkosten oder Beiträge zur Sozialversicherung – Bemes­sungsgrundlage ist der Arbeitslohn. Das ist in Zeiten, in denen man Arbeitsplätze schaffen muss, kontraproduktiv, weil man das, was man fördern möchte, noch be­straft.

Die Revolution am Arbeitsmarkt hat mit der grenzenlosen und umweltzerstörenden Globalisierung begonnen. Ganze Industriezweige wurden und werden in Billiglohn­länder verlagert, um dem Shareholder Value Prinzip zu entsprechen. Als angeneh­mer Nebeneffekt werden auch Gewinne steuerschonend verschoben. Für die Kon­zerne bedeutet dies eine Win-Win-Situation: Geringe Lohnkosten und Steuererspar­nis.

Jetzt trifft der Abbau von Arbeitsplätzen auch den Dienstleistungssektor. Ob Banken, Versicherungen, Medien oder Handel – die Geschäftsmodelle werden evolutioniert. On-line Bestellungen, Bedienungsautomaten und vernetzte Maschinen sind die Job-Killer der zweiten Generation. Unternehmen, die auf die Automatisierung setzen, werden ihre Ergebnisse steigern. Als logische Folge ist zukünftig mit einer Erosion des Sozialsystems zu rechnen.

Nach dem sich seit Jahrzehnten die Form des Wirtschaftens gravierend verändert hat, muss man nun endlich auch das öffentliche Finanzierungssystem an die neuen Gegebenheiten anpassen. Statt die Löhne zu belasten, sind die Globalisierungs- und Automatisierungsgewinner in die Pflicht zu nehmen. Eine Wertschöpfungsabgabe, um den Faktor Arbeit zu entlasten. Als Bemessungsgrundlage müsste man vom Umsatz die Produktionskosten, die in Europa anfallen, in Abzug bringen.

Wer zukünftig weiterhin die Wertschöpfung in Billiglohnländer auslagert, muss dafür eine höhere Abgabe zahlen. Wer in Europa produziert, wird hingegen entlastet. Mit diesen Mitteln kann man die Lohnnebenkosten senken und den Klein- und Mittel­betrieben wieder die Chance einräumen, sich neue Arbeitsplätze auch finanziell leisten zu können. Man muss wieder dort produzieren, wo auch konsumiert wird. Das sagt bereits der Hausverstand.

Nicht der Euro ist die Nagelprobe für die EU, sondern die Fähigkeit, das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen. Die Wertschöpfungsabgabe wäre ein Beitrag dazu.

Autor: Johann Neuner, Datum: 08.02.2013
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