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Fragen und Antworten
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Steueroasen als
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Notverstaatlichung
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Frank Stronachs Werte
"Wir wollen doch alle
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Die Kelag-Dividende
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End of the game
Steuergerechtigkeit:
Ein Beitrag zum
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Strompreiserhöhung:
Wehrt euch!
Wie Kärntens Politik
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Benzinpreis und
Osterhase
Das "Haut`s die
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Wasserland Kärnten
Das Strompreisdiktat
2012: Vertrauen und
Visionen
Schuldenbremse und
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Klagenfurts Zukunft
KABEG: Die politische
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EU-Reform: Neuanfang
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So versteht es jedes
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Der Ausweg aus der
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Hausverstand
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Das fehlende Augenmaß
der Kabeg
Die
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Josef Ackermann`s
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Finanzmärchen
EU-Budget und
Steuergerechtigkeit
Der grüne Riese und
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Ein Vorschlag zur
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Rettungshirn statt
Rettungsschirm
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zu ahnungslos
Erkenntnisse aus dem
1. Hypo-Prozess
„Man muss nur
irgendwie zuwikommen“
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Scheuch)
"Oh du mein
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KABEG: Der Weg aus
der Krise
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Zukunftsfonds
Gerechtigkeit und
Steuerrecht
Zur Staatenkrise:
Entweder / Oder
Die Wahrheit über die
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Stiftungen und
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HYPO-Rückblick 2010
Das Kärntner
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Das KABEG Desaster
Steuerbetrug und
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Der Kärntner Reißwolf
Die Folgen der Part
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Das Hypo Märchen
Vorschläge zur
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Frank Stronachs Werte

Frank Stronach hat in den letzten Monaten die Bühne der Politik betreten. Sein Credo ist Wahrheit, Transparenz und Fairness. Neue Werte für Österreich. Und wie schaut die Praxis aus?

Frank Stronach hat in einem Interview im italienischen Fernsehen ausgesprochen, was seiner Meinung nach notwendig ist, um auch in der Politik erfolgreich zu sein: "Ich muss mir die Medien kaufen, um dass ich zur Bevölkerung komme". Deutlicher kann man seine Absichten nicht zum Ausdruck bringen. Offensichtlich lässt er den Worten auch Taten folgen. So ist "Onkel Frank" in der Krone Bunt zum 2. Advent mit dem Weihnachtsmann verglichen worden. Berichtet wurde vom Milliardär, der Maroni an Kinder verteilt und dem Santa Claus so ähnlich schaut. Eine entgeltliche Anzeige hätte man nicht besser formulieren können. Dass die Inseratenkampange seiner Partei irgendetwas mit der glorifizierenden Berichterstattung in der Kronen Zeitung zu tun haben könnte, ist natürlich nur eine Unterstellung.

Franks Stronachs Wahlwohnort befindet sich in der Steueroase Zug in der Schweiz. Das hat den Vorteil, dass das Einkommen in Millionenhöhe weitgehendst von der Steuer verschont wird. Das Wahlprogramm sieht hingegen die Schließung von Steuerschlupflöchern vor. Da weiß die rechte Hand nicht, was die linke will. Als Orientierung kann die Lebensmaxime von Frank Stronach herangezogen werden: "Wer das Gold hat, macht die Regeln".

Frank Stronach hat um 6,4 Millionen Euro das Schloss Reifnitz gekauft. Eine See­liegenschaft im Ausmaß von 62.000 Quadratmeter. Der günstige Kaufpreis wurde mit der Errichtung eines Hotels gerechtfertigt. Das Projekt wurde jedoch nie realisiert. Vielmehr wird das Schloss privat genutzt, und residieren dort einige Außerwählte unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Auch die Betriebsansiedlung in Klagenfurt war ein Geschäft zu Lasten der Allge­meinheit. Versprochen wurde die Schaffung von 600 neuen Arbeitsplätzen. Dafür gab es 32 Hektar Grund um fünf Euro pro Quadratmeter. Auch in diesem Fall schaut die Realität anders aus.

Inwieweit "Onkel Frank" auch nach seinem Wertekatalog lebt, kann jeder für sich beantworten. Ihn mit dem Weihnachtsmann gleichzusetzen, kann jedoch nur der auflagenstärksten Boulevardzeitung einfallen.

Der steiro-kanadische Milliardär zeigt auf, wie leicht es ist, mit Geld Politik zu machen. Grenzen werden dem Exzentriker erst dann aufgezeigt, wenn ihm sein Lieblingskandidat für den Posten als Bundeskanzler Siegfried Wolf öffentlich aus­richten lässt, dass er solche Dummheiten nicht weiter kommentiert.

Autor: Johann Neuner, Datum: 08.02.2013
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